Semuc-Champey, Crutas de Lanquin, Quetzal-Biotop
Am Freitag um 14Uhr gings los.
Wie hier aber ueblich mit Verspaetung.
Unser erstes Ziel war eigentlich nur Cobán zum Essen und dann ab ins Hotel.
Abends in Cobán angekommen erfuhren wir dann, dass unser Hotel ausgebucht ist.
Wurden in ein anderes gebracht, mitten im Wald.
War nicht schlecht, sogar mit TV. Aber wen interessiert hier schon ein TV. Keiner von uns verschwendete auch nur einen Gedanken daran diesen anzuschalten.
Das Hotel haben wir nur im dunklen gesehen.
Morgens um 6 gings weiter. Lanquin war unser Ziel. Fruehstuecken, ins Hotel Gepaeck abladen.
Der Weg dahin war fuer unsren Minibus sehr schwer. Man koennte es Feldweg nennen und ein mehrmaliges Aufsetzen konnte nicht vermieden werden. Der Bus hielt aber alles brav aus.
Auch dieses Hotel Muy, muy basico war richtig gut. Nix von 'basico' zu erkennen. Wir hatten zwar Gemscheinschaftsbad aber solch ein neues und sauberes Bad hatte ich hier noch nicht.
8 von uns mussten in einem Aussengebaeude uebernachten.
Tolle gemuetliche Zimmer, Wasserfall vor der Tuer, die ganze Nacht Froschgequake und Rauschen des Wasserfalls.
Ich hab soooo gut geschlafen. Aber so weit sind wir noch nicht.
Nachdem unser Gepaeck in den Zimmern warn, wurden wir mit PickUps abgeholt.
Auf der Ladeflaeche des Picop wurden wir nach Semuc-Champey gebracht.
Ohne PickUp waeren wir da auch nicht angekommen.
Semuc-Champey ist wirklich ein MUSS bei einer Guatemala Reise.
Wenn die Touristen nicht waeren unberuerte Natur.
Wasserfaelle, grosse Steintreppen mit Becken, gefuellt mit tuerkisfarbenem Wasser.
Natuerlich wollten wir das ganze von oben sehn.
Mindestens ne 3/4 Stunde sind wir den Berg hochgeklettert, ueber rutschige Steintreppen, Leitern und durch Matsch.
Bis wir an ner Treppe ohne Stufen ankamen und den Rueckzug antreten mussten.
Nach dieser Anstrengung war keiner von uns mehr faehig, den anderen Weg hoch zu nehmen. Da auch der Abstieg sehr abenteuerlich und rutschig war.
Bei einem Urlaub in Guatemala muss man "gelaendetauglich" sein ;)
Unsre Hosen und Schuhe waren voller Schlamm.
Unten angekommen sprangen die andern ins kuehle Nass und ich setzte mich ans Wasser in den Schatten. Es war so wunderschoen.
Keiner von uns merkte, dass Julia fehlte.
Sie hatte beim Aufstieg nen Vorsprung und kletterte einfach neben der Treppe den Berg hoch.
Wir waren 5 Minuten von einer unglaublichen Aussicht entfernt. Dank den Baeumen sahen wir ja nichts. Sehr aergerlich.
Ebenso unbemerkt machte sich ne andere kleine Gruppe, die vorher noch nicht mit uns hochgeklettert sind auf den anderen Weg nach oben.
30 Minuten, nicht einmal halb so anstrengend und man wurde ebenso mit der wahnsinnigen Aussicht belohnt. Ja klasse!
Wir waren fast oben.
Dank dem ganzen Trubel und unsren durchgeschwitzten Klamotten kam auch keiner mehr auf die Idee nach dem "spektakulaeren Loch" zu schaun, in dem der Fluss hinter einer natuerlichen Kalksteinbruecke verschwindet.
War wohl nicht unser Tag!
Aber auch so ein unvergesslichen und unglaubliches Erlebnis!
Auf der Rueckfahrt bekam dann natuerlich unser Picop nen Platten und wir durften den letzten Rest laufen. Endlich im Dorf angekommen, fuhr auch schon unser Picop an uns vorbei.
Nach dem Essen hatte dann keiner mehr Lust irgend etwas zu unternehmen.
Aber auf dem Programm standen noch die Cutas de Lanquin, eine Tropfsteinhoehle, die mehrere hundert Meter "begehbar" ist.
Hier gaben wir uns und der Kleidung den letzten Rest.
An meiner Kamera haengt jetzt noch Schlamm. Die Hoehle zu begehen war auch mit guten Wanderschuhe ein rutschiges Abenteuer.
Ne Dusche war jetzt faellig, Essen und spaeter dann ab ins Bett.
Leider war es zeitlich nicht mehr moeglich, mit nem Reifen einige Kilometer den Fluss, der am Hoehleneingang aus dem Gestein schiesst (in der Hoehle hoert man ihn nur), runter zu treiben.
Sonntag warn wir dann noch im Quetzal-Biotop. Auf der Suche nach dem Nationalvogel, dem Quetzal. Wie auch erwartet blieb er versteckt.
Der Hoehepunkt am Sonntags war mit Abstand das Fruehstueck. Zwar Weissbrot aber besser als das, was wir die letzten 3 Wochen schon nur essen....und besser als die staendigen Tortillas.
Um 17Uhr warn wir dann wieder hier in Antigua.
Endlich saubere Kleidung!!!
Es war mal wieder ein sehr anstrengendes, aber auch ein sehr lohnenswertes Wochenende!
Nebelwald

Der Transport

Ein paar von uns sind dann noch zum Essen ins Café-Sky (sehr lecker!) und schon das naechste Wochenende planen.
Schade dass ich nicht mehr mitplanen kann, fuer mich gehts morgen ab nach Monterrico.
Den grossteil meines Gepaecks kann ich in meiner Gastfamilie lassen.
Ich fahr mit Nazia hin, bleibe mit ihr eine Nacht in Monterrico und fahre dann weiter zum Projekt während sie zurück nach Antigua fährt.
Ich glaub nicht, dass ichs oft schaff, mich in der naehcsten Woche zu melden.
Am Dienstag Abend komm ich wieder nach Antigua!
Euch alles Gute bis dahin!





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