Quirigua, Castillo de San Felipe, Finca Ixobal, Tikal, Rio Dulce, Livingston
Steffi, Anna und Ich am Izabal-See

¡Hola!
Ein strammes Wochenende hab ich hinter mir.
Freitag 4:00 gings los. Unser erstes Ziel war Quirigua. Maya-Ruine umgeben von Bananenplantagen. Ausser schweisstreibendes Klima und sehr viele Moskitos war da nicht viel.
Die größten Maya-Stelen. In großer Erwartung auf Tikal und ohne tiefgründiges Maya-Wissen war es für uns weniger spektakulär.
Danach gings zum Castillo de San Felipe am Lago Izabal. Einer ehemaligen Piratenburg, mit der man versuchte europaeische Piraten abzuhalten. Was aber mehrmals misslang und das ganze Teil brannte nieder.
Die war suess...ich hab sie mir um einiges groesser vorgestellt.
Danach sind wir weiter Richtung Tikal und in unser Hotel fuer diese Nacht eingekehrt.
Finca Ixobal. Jeder, der vor hat nach Guatemala zu reisen:
Kehrt da ein und plant dafuer genug Zeit ein.
Laut dem Reisefuehrer wird alles, was an Essen angeboten wird selbst angebaut.
In dieser Finca hat man es schwer sich zwischen diversen Uebernachtungsmoeglichkeiten zu entscheiden. Von Haengematte im Freien bis Baumhaeuser ist alles vorhanden.
Zu der Finca, die einem wie eine riesige Ranch vorkommt, gehoert auch ein kleiner suesser See.
Am See ist ne Bar, in der man abends karibischen Klaengen lauschen und frische, tolle Cocktails geniessen kann.
Das mit den karibischen Klaengen stimmt aber auch nicht so ganz.
2x wurde sogar SEED gespielt. Deutsche Musik mitten im Jungle!
Die Finca bietet an Aktivitaeten alles an, was man sich nur so wuenschen kann.
Von Hoehlentouren, mit Rinderherden mitreiten bis zu mehrtaegigen Jungletouren.
Nach einer erholsamen Nacht mit allerlei gezwitscher und gezirpe um einen rum sind wir weiter nach Tikal.
Unterwegs haben wir noch an einem wunderschoenen See gefruehstueckt.
Es ist ein echtes Paradies hier.
Tikal liegt mitten im Jungle und es ist schon ein Abenteuer durch zu laufen. Dazu noch die ganzen Pyramiden....wahnsinn.
Die Klaenge im Jungle hab ich mit meiner Digi-Cam aufgenommen.
Tikal ist riesig. Durch den Jungle, Pyramiden rauf, Pyramiden runter.
Das war schon ein Kletterakt und war nicht einfach.
Auf die eine Pyramide, ich glaub es ist die vierte, fuehrt nur eine sogenannte "Treppe" welche man aber eher Leiter nennen kann. Ich hab versucht sie zu fotografieren.
Ich glaub es kommt aber weniger gut rueber wie steil und hoch die ist.
Es ist die hoechste Pyramide und man hat einen wahnsinnigen Ausblick ueber Tikal und den Regenwald. Tikal liegt uebrigens im groessten Regenwaldgebiet Amerikas (?).
Unten wieder angekommen, entdeckten wir nen Nasenbaer. Ein kleines putziges Tierchen.
Die Storys, die uns unser Guide ueber die Mayas und die Pyamiden, wie sie warum und wie errichtet wurden, war einfach super interessant aber zu umfangreich um hier darüber zu berichten.
Auf der anderen Pyramide, auf die wir kletterten, gab es keine Gelaender und nur die riesen Stufen der Pyramide.
Es war schon eine Kunst, bis man da oben und auch wieder unten war.
Als wir unten ankamen, hat man uns auch verraten, dass vor 3 Monaten eine Touristin aus Frankreich in den Tod gestuertzt ist.
Zum Glueck ging bei uns alles gut.
Ein kleines Maya-Ritual konnten wir wir am Grand-Plaza beobachten.
Als wir durch warn, obwohl wir nur einen kleinen Teil von Tikal gesehen haben, aber das wichtigste (Auflistung kommt morgen, hab meinen Reisefuehrer vergessen) waren wir alle total am Ende.
Wir wollten nur noch ins Hotel.
Unterwegs gabs dann noch einen Stop in Flores, einer Inselstadt auf dem Lago de Petén Itzà.
Schoen mal dort gewesen zu sein, aber ausser Souvenirgeschaefte gibts nicht viel zu sehen.
Unser Guide aus Tikal fuhr bis dahin mit und erzaelte etwas ueber den Buergerkrieg.
Er hat mit seiner Familie gegen das Militaer gekaempft. Der damalige Praesident 1992, der die meisten Menschen umbringen liess, ist angeblich der Cousin von seinem Vater.
Ob ich das glauben soll, ich weiss es nicht. Aber dennoch war seine Geschichte interessant.
Ein paar Stunden gings dann wieder mit unsren kleinen Bussen weiter zum Hotel zurueck, am Lago Izabal wieder.
Ein Hotel mit Klimaanlage, ausnahmsweise mal etwas warmem Wasser unter der Dusche und Pool.
Steffi, die Sprachschülerin aus Hamburg, Doro, eine deutsche Studentin aus London und ich haben schnell geduscht und sind dann mit unsren Fahrern in die Stadt was essen. Der Rest der Truppe blieb im Hotel.
Wir waren in einer Pizzaria direkt am Bootssteg.
Es war die beste Pizza die ich seit ewigen Zeiten gegessen habe!!!
Nach einer wirklich erholsamen Nacht in diesem Hotel wurden wir morgens nach dem Fruehstueck direkt am Hotel von 2 Booten abgeholt.
Eine Tour durch den Rio Dulce nach Livingston stand uns bevor.
Das war nun wirklich paradiesisch!
Auf den Bilder kommt das kein Stueck so gigantisch rueber, wie es war.
Unterwegs hielten wir an heissen Quellen, in denen man Baden konnte.
Die stamen aus dem Berg, in dem ein Vulkan schlummert.
Das Wasser war so schwefelhaltig, dass es jeden Silberschmuck verfaerbte.
Als wir die Karibikkueste erreichen und in Livingston anlegten, war wohl jeder enttaeuscht.
Das kleine karibische Staedtchen ist verdreckt, zugemuellt und absolute nicht einladend. Der Strand dreckig.
Die schöneren Straende von Livingston gibt es weiter ausserhalb des Ortes.
Sind nur kurz zum Strand um zu schauen und sind dann wieder ins Restaurant.
Leckeren Fisch gabs aber!
Die Fischsuppe in dem Restaurant ist auch bekannt.
Eine riesen Schuessel, darin Suppe, ein ganzer Fisch am Stueck und allerlei Krebsgetiere. Natuerlich hab ich das nicht gewählt ;)
Hab mich an mein gutes altes Filet gehalten.
Aber ein teures. See-Bass glaub ich. Dennis, was ist das? Kann das sein?
Der Rueckweg mit dem Boot ging dann schneller.
Unterwegs hielten wir noch an einem Privathaus und holten 2 Papageien ab, die unser Guide Victor adoptierte.
Irgendwie hatten wir immer die Raser. Ob beim Boot oder Bus.
Wir waren immer die ersten im Ziel.
Das war aber in diesem Falle auch sehr gut.
Da die andern waren ja noch unterwegs, also konnten wir noch 5 Minuten in den Pool springen bevor wir den Weg zurueck nach Antigua antraten.
Um 10 Uhr am Sonntag abend sind wir dann wieder in Antigua angekommen.
Das Geld hat sich gelohnt, die Fahrt mit dem Bus auch (mit dem Flieger nach Tikal haetten wir nicht einmal die Haelfte gesehen und zuviel Zeit verplempert.)
Die Landschaft unterwegs, unbeschreiblich.
Die Doerfer, zu sehen wie die Einheimischen auf dem Lande wohnen……alles richtig interessant.
Ich hoff, ich hab nun alles geschrieben. Es war einfach soviel am Wochenende.
Reizueberflutung pur!
¡Adios!
Der Strand von Livingston

Tikal - Gran Plaza

Im Jungle


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